ISO (International Organization for Standardization) ist die Internationale Organisation für Normung. Sie entwickelt Standards für Dienstleistungen, Produkte und Managementsysteme. Entgegen einer verbreiteten Annahme stammt die Bezeichnung „ISO“ nicht aus dem Englischen, sondern vom griechischen Wort „isos“ für „gleich“. Die Organisation ist unabhängig und unterliegt weder dem Einfluss von Regierungen noch von Unternehmen.
ISO-Normen sind Dokumente, die von internationalen Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen erarbeitet werden. Sie sind universell und können von Organisationen sowie privaten und staatlichen Unternehmen angewendet werden. Sie regeln zahlreiche Ebenen des Unternehmensbetriebs und enthalten Vorgaben für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Weniger Risiken sowie höhere Produktivität und Effizienz sind nur einige Vorteile ihrer Einführung.
Zu den derzeit am häufigsten umgesetzten Normen gehören Reihen aus folgenden Bereichen:
- 9000 – Grundsätze des Qualitätsmanagements
- 14000 – Umweltmanagement
- 18000 – Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement
- 27000 – Informationssicherheitsmanagement
- 28000 – Risikomanagement
ISO 9001 gehört zu den meistgenutzten Normen; ihre Erfüllung wird durch eine externe Zertifizierung bestätigt. Sie gilt für jede Organisation, die nachweisen möchte, dass sie dauerhaft Produkte bereitstellen kann, die Kundenanforderungen und geltende Vorschriften erfüllen, und die ihre Kundenzufriedenheit steigern will. Im Sinne der ISO 9001 gelten auch Dienstleistungen als Produkte.